Tabakvorstellung: Käpt’n Barsdorf’s Bester “Bright Virginia”

Nachdem ich mich in meinen letzten Tabakvorstellungen eher um die “besonderen” Tabake gekümmert hat, hat der Ralf mich heute gebeten doch  auch mal meinen preiswerten Allday-Tabak von Käpt’n Barsdorf’s (ich kürze das jetzt KB ab, irgendwie muss ich bei den ganzen Apodingsis (Wie ist eigentlich die korrekte Mehrzahl von Apostroph? Weder duden.de noch Wikipedia sind da hilfreich!)  immer an ein Deppenapostroph denken…), den Bright Virginia!

Mit 12,95€ für eine 180g-Dose fällt der Bright Virginia in die Kategorie der preiswerten “Tankstellentabake” was aber kein Negativkriterium ist – man bekommt ihn halt überall (was gerade für mich wichtig ist, hier am Popo der Welt gibt es keinen Laden der auch nur mehr als Tankstellentabake anbietet).

Mit seinem fast schon an Zigarettentabak erinnernden Schnittbild wird der KB Bright Virginia auch gerne von Zigarettenrauchern die selber drehen und/oder stopfen verwendet ist jedoch auch für uns Pfeifenraucher gut zu stopfen und zu rauchen.

Etwa ab der Hälfte der Dose empfehle ich jedoch zwingend den Einsatz einer Humidrole, da der aus reinem Virginia-Tabak (Das Anbaugebiet ist mir unbekannt, ich tippe jedoch mal nicht auf die bekannten “hochwertigen” Gebiete sondern eher auf Südosteuropa o.ä.) bestehende Blend doch zum austrocknen neigt – wieder eine Gemeinsamkeit mit “klassischem” Zigarettentabak.

Der KB Bright Virginia lässt sich problemlos in jeder Pfeife rauchen, das anzünden ist kinderleicht – selbst ungeübte Pfeifenraucher benötigen (so sie denn Streichhölzer verwenden) selten mehr als 1-2 Hölzer für einen mittelgroßen Kopf, ein Nachzünden ist nur bei längerem Ablegen der Pfeife nötig.

Und wo ich gerade beim Nachzünden bin – der KB Bright Virginia ist ein bodenständiger Tabak der es einem nicht übel nimmt, wenn man die Pfeife auch mal etwas länger liegen lässt.

Es handelt sich halt um einen ziemlich naturbelassenen Virginia, ich persönlich schmecke keinerlei Zusatzstoffe heraus und auch das Tabakbild spricht Bände: Hell, locker, leicht!

Wenn man wie ich naturbelassene Tabake bevorzugt so kann man mit dem KB Bright Virginia nicht viel falsch machen, es ist halt ein ehrlicher und grundsolider Tabak – und das für kleines Geld!

Zudem benutze ich den Bright Virginia gerne um mir “zugelaufene” Aromaten zu strecken – ich bin ja nicht so der absolute Fan von Aromabomben, aber wenn man die meisten Aromaten 50:50 mit diesem Virginia “streckt” kann man sie (okay: kann ICH sie) problemlos zwischendurch wegqualmen.

Und gerade für Zwischendurch ist der Bright Virginia der ideale Tabak, denn wer hat schon immer die Zeit und Lust sich 2 Stunden lang auf einen guten Tabak zu “konzentrieren”?

Hummer und T-Bone-Steaks sind ja ganz lecker aber manchmal möchte man doch schlicht und einfache eine leckere Erbsensuppe mit Bockwurst wie die Oma sie gemacht hat, oder nicht?

Besonders “lecker” finde ich den Bright Virginia übrigens in einer Maiskolbenpfeife – die Kombination aus der leichten Natursüße des Virginias und dem ebenfalls etwas süßen Maiskolbenaromas hat einfach was urtümliches und lässt vor meinem inneren Auge Bilder von Tom Sawyer und Huck Finn entstehen…

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2 Antworten auf “Tabakvorstellung: Käpt’n Barsdorf’s Bester “Bright Virginia””

  1. [...] 6,90€ für 100g – dafür bekommt man sonst maximal 50g!) in nichts nach und hat bei mir Käpt’n Barsdorfs Bester “Bright Virginia” als “All-Day-Smoke” abgelöst – und nicht nur weil er noch einen Tick [...]

  2. [...] 6,90€ für 100g – dafür bekommt man sonst maximal 50g!) in nichts nach und hat bei mir Käpt’n Barsdorfs Bester “Bright Virginia” als “All-Day-Smoke” abgelöst – und nicht nur weil er noch einen Tick preiswerter ist [...]

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