Das Leid mit der Packstation

Packstationsrückläufer einer Woche

Packstationsrückläufer einer Woche

Packstationen sind ja theoretisch eine tolle Idee für Leute, die tagsüber nicht zuhause sind und Pakete auch nicht beim Nachbarn abgeben lassen wollen:
Einfach die Pakete zu einer Packstation schicken lassen und abends auf dem Heimweg abholen.

Wenn man denn eine Benachrichtigung bekommt – was nicht immer der Fall ist.
Und wenn DHL die Sendung in die richtige Packstation liefert – was auch nicht immer der Fall ist.
Und wenn DHL die Sendung nicht einfach in irgend eine Postfiliale liefert – was leider oft genug vorkommt.
Und wenn die Packstation dann auch noch funktioniert – was auch nicht wirklich immer der Fall ist.
Und wenn es nicht zu kalt oder zu warm ist damit das Touchdisplay der Packstation auch funktioniert.

Ja, dann ist die Packstation eine gute Idee!

Baumansicht des Ordners mit den Packstationsirrläufern

Baumansicht des Ordners mit den Packstationsirrläufern

Sollte aber auch nur einer der vorgenannten Punkte schiefgehen, ja dann ist “Holland in Not”!

Der Empfänger (Unser Kunde) ist verständlicherweise sauer dass er seine bestellte und bezahlte Ware nicht erhält, wir bekommen die Lieferung dann irgendwann nach Ende der Lagerfrist (also zwischen 1 und X Tage wobei X=Wetterlage Plus Laune des DHL-Sklaven / Frühstücksbrötchen) zurück und teilen dies dem Kunden mit – inkl. Bitte um Aufklärung ob er überhaupt eine Benachrichtigung erhalten hat etc.

Anschließend machen wir ein Belegfoto des Rückläufers und versenden die Ware auf eigene Kosten erneut an den Kunden.

Jeden Freitag mailen wir dann die Belegfotos inkl. unserer wöchentlichen Beschwerde an das Team Packstation von DHL – wie diese es in dem Kommentar zu unserem entsprechenden Blogpost aus dem Jahr  2010 ja erbeten haben damit diese “der Sache nachgehen” können.

Tja, und das war’s dann – denn auf die Beschwerden erhalten wir keinerlei Reaktion mehr.

Mit Stand der Veröffentlichung dieses Blogposts sind es 41 Rückläufer von Ende Juni 2012 an auf die wir noch keinerlei Antwort erhalten haben.

Von der finanziellen Seite mal ganz abgesehen (Versand erfolgt in der Regel als Warensendung klein zu 0,70 € – also 41 * 0,70 = 28,70€) bedeutet das, dass 41 unserer Kunden mit uns unzufrieden sind – nicht mit DHL, denn wie es ein Kunde mal so treffend ausgedrückt hat “Das ist nicht mein Problem was für Probleme SIE mit DHL haben, ich habe einen Vertrag mit IHNEN geschlossen nicht mit DHL!”.

Wobei man der Gerechtigkeit halber sagen muss, dass die meisten der betroffenen Kunden das durchaus einsehen weil sie schon öfters ähnliche Erfahrungen mit DHL gemacht haben.

Das lasse ich mal unkommentiert...

Das lasse ich mal unkommentiert…

Ich hatte diesen Vorgang übrigens vor etwa einer Woche mal via Facebook an DHL Paket gemeldet – das Social Media Team von DHL hat den Vorgang zur Klärung weitergeleitet…

Vermutlich direkt nach Dev Null wo auch ein Großteil der von mir zugemailten Bilder gelandet ist weil (gut festhalten Leute) das Postfach von denen voll war (Zudem war es mir nicht möglich alle Bilder “am Stück” zu schicken – denn DHL hat ein 50 MB Limit!). 50 MB Limit und Postfach voll – und das bei einem der größten Logistiker weltweit…

Da erscheint einem der offizielle Packstation-Song fast wie Hohn…

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6 Antworten auf “Das Leid mit der Packstation”

  1. Michael sagt:

    Anruf von der Post, aber nicht aufgrund dieses Posts, sondern einfach weil unser Kundenbetreuer aus dem Urlaub zurück ist.

    Er moniert, dass unsere Adressetiketten für Packstationslieferungen nicht mit der Vorgabe der Post übereinstimmt. Ich habe ihm erklärt, dass wir das zu 95% von ebay und amazon übernehmen und es nicht leistbar ist, dass nachzuarbeiten.

    Es könnte nun sein, dass – das wäre dann aber ein schlampiger Zusteller – die Sendung beim Einlegen gar nicht dem Empfänger zugeordnet wird, weil die Anordnung von Packstationsnummer und Kundennummer auf dem Etikett nicht den Vorgaben entspricht. Bei einem DHL-Paketschein wird das in der Tat ganz genau von der Software geprüft und ich muss wirklich jede Packstations-Lieferung manuell bearbeiten. Bei einer Warensendung geht das natürlich so aufs Etikett, wie es der Kunde eingibt.

    Warum tritt nicht mal die Post/DHL an Ebay und Amazon heran und bittet darum, dass eine Überprüfung oder zumindest Anleitung gibt, wie die Packstationsdaten in welches Adressfeld gehören? Es wäre ein echter Beitrag für mehr Kundenzufriedenheit.

  2. Sascha sagt:

    Eine blöde Frage:

    Wie kommt ihrnauf die Idee, dass ein Produkt der Deutschen Post, nämlich ein Warensendungsbrief an eine Packstation gesendet werden kann?

    In vielen Bezirken hat der Briefträger nichts mit Paketen zu tun und keine Möglichkeit etwas in die Packstation einzustellen?!

  3. Michael sagt:

    Jede Warensendung, Büchersendung und Briefsendung ab einer Dicke von 1cm ist für die Packstaton zugelassen.

    Wie die Post das intern organisiert, ist ja nicht unsere Angelegenheit. Den Zusteller, der zu uns kommt, sehe ich manchmal 200m weiter an der Packstation und gehe deshalb mal davon aus, dass jeder Briefzusteller auch einen Zugang zur Packstation hat, wenn eine auf seiner Tour liegt.

    Unser Problem ist ja nicht, dass die Sendungen nicht in die Packstationen hineinkämen, sondern, dass sie drinliegen und es keine Info an den Empfänger gibt.

  4. Fred sagt:

    Hallo,
    ich möchte auch mal einen Erfahrungsbericht geben

    ich habe ein elektronisches – für mich sehr wichtiges – Gerät online
    bestellt.

    Das Paket kam und kam nicht an. Ich mache bei der Firma einen
    riesigen Aufstand und bekomme dann später eine Nummer der
    DHL zur Sendungsverfolgung. Damit sehe ich im Internet unter DHL,
    dass das Paket mir bereits längst „vergeblich versucht wurde zuzustellen“
    und nun in einer Packstation für mich zur Abholung bereit liegt (siehe Protokoll:

    Sa, 01.09.12 13:00 Uhr – Die Auftragsdaten zu dieser Sendung wurden vom Absender elektronisch an DHL übermittelt.
    Sa, 01.09.12 18:36 Uhr Die Sendung wurde im Start-Paketzentrum bearbeitet.
    Mo, 03.09.12 01:19 Uhr Die Sendung wurde im Ziel-Paketzentrum bearbeitet.
    Mo, 03.09.12 06:46 Uhr Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen.
    Mo, 03.09.12 14:51 Uhr – Die Sendung konnte nicht zugestellt werden und wird in eine PACKSTATION weitergeleitet. Der Empfänger wurde benachrichtigt.
    Mo, 03.09.12 15:19 Uhr – Die Sendung liegt in der PACKSTATION ….zur Abholung bereit.

    Unerfahren damit frage ich telefonisch bei der DHL an, wie ich denn nun an
    mein Paket komme -> mit dem Code von dem Benachrichtigungszettel, den
    mir der Zusteller in meinen Briefkasten hinterlegt hat…
    Nur — es war da kein Zettel! Später stellt sich heraus, dass der Zusteller das
    Ding irgendwo im Hausflur (Mietshaus) nicht erkennbar abgelegt hat und ein anderer Mieter ihn dann zufällig gefunden und an unsere allgemeine Pinnwand im Hausflur geheftet hat.
    Nur — ich habe keinen Zettel dort gefunden! Geklaut ….. ein Spaß eines Mit-
    bewohners oder eine böse Absicht????? Ich weiß es natürlich nicht….

    Verlauf:
    weiter diverse Rückrufe seit Donnerstag (6.9.2012) bei der DHL (kostenpflichtige 0180-Nummern = 0,14 €/Minute).

    Weitere Zustellung für Sonnabend (8.9.2012) vereinbart – ich warte den ganzen Tag,
    Sonnabend (tel. vertröstet auf Montag „kommt bestimmt noch“),

    Sonntag (9.9.2012) schreibe ich eine offizielle Beschwerde-email an die Hotline

    Montag (10.9.2012) erneuter Anruf bei der DHL.: „kommt bestimmt heute noch“- ich warte den ganzen Tag, denn ich brauche das Gerät dringend,

    Dienstag (11.9.2012) Anruf von der DHL: „entschuldige mich ausdrücklich für die DHL, veranlasse sofort eine Sonderzustellung“ – nichts kommt

    Mittwoch (12.9.2012, heute): erneuter Anruf bei DHL: „das Paket ist eben von dem Zusteller aus der Packstation geholt worden und wird gleich zugestellt“. Ich sehe auf der Sendungsverfolgung aber online = ist noch in der Packstation – „sie können unseren aktuellen Status nicht sehen“. Der Paketwagen fährt vorbei = keine Zustellung  .
    Anruf bei DHL: kommt! Ich lasse mich mit dem Vorgesetzten verbinden: „ja, ist aus der Paketstation entnommen worden..“ (ich sehe es online aber immer noch dort – seit dem 3.9.12) „..und wird dann schon dann zugestellt“
    Ich sage dem Vorgesetzten ausdrücklich, ich will das Paket noch heute bis 18 Uhr haben sonst werde ich mich an die Öffentlichkeit (Verbraucherzentrale, Presse) wenden und ihre Verfahrensweise mit ihren Kunden bekannt machen und warnen vor solchen Erlebnissen mit der DHL.
    Keine Zustellung bis 18:30 Uhr!
    Abends 18:30 Uhr) erneutet tel. Nachfrage: „ja,ja, das wird ihnen schon zugestellt – weiß nur nicht wann“… Ich sage: ich werde nun emails entsprechend meiner Aussage verfassen! „ja, machen sie doch…“

    Ich habe sehr nette Mitarbeiter am Telefon gehabt, aber auch welche, die mich so frech und regelrecht beleidigend behandeln haben, dass ich das Gespräch abgebrochen und aufgelegt habe.

    Das Ganze läuft jetzt seit 10 Tagen nach dem total missglücktem Zustellversuch….

    Auskunft der DHL: wer den Zettel (den Code) hat, kann das Paket in der
    automatischen Packstation abholen……
    Damit ist natürlich einem Missbrauch Tür und Tor geöffnet! Jeder kann es
    jetzt abholen!

    Ich habe das Paket bis heute nicht (nach über 1 1/2 Wochen) erhalten und wenn das
    Paket bisher nicht von „irgend jemanden“ abgeholt (geklaut) wurde, wird
    es dann wohl an die Firma als „Annahme verweigert“ zurückgeschickt und ich
    muss sehen, wie ich mein Geld zurück bekomme.
    Bei der Firma musste ich mich natürlich für den Aufstand und meine bösen Gedanken
    entschuldigen…. Sie waren wirklich extrem schnell in der Bearbeitung!

    Früher war es nicht nur einfacher sondern auch viel sicherer:
    Man bekam eine Benachrichtigung oder hat die Sendungsverfolgung angesehen.
    Das Paket lag am Postschalter und man konnte es unter Vorlage des
    Ausweises jederzeit abholen.

    Fluch der Technik!

    Fred

  5. Klein sagt:

    Miteilung von DHL bekommen Packet konnte nicht in Packstation geliefert werden kann am Postamt abgeholt werden nach einer wartezeit von 20 minuten wie immer ist die Filiale Unterbesetzt Packet ist nicht bearbeitet Morgen noch einmal kommen Zustellung zu einer anderen Packstation nicht möglich Beschwerde DHL Stelle ist das gleiche wie wenn man sich garnicht meldetkommt mir vor als würde ich mich mit Kleinkinder Unterhalte Mein Fatzit nach dem 3mal das die Packstation von DHL voll ist NEIN DANKE DHL ich habe noch ganz vergessen das die Mitarbeiter besser Bescheid Wissen über die DHL AGB als den Kunden zu helfen Vieleich doch mal Werbung machen jeden Tag ein bisschen schlechter werden

  6. Klein sagt:

    Nein Danke DHL

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