Ihr Kindlelein kommet…

Ja ich habe es getan! Lange habe ich mich geziert, mich dann aber doch überzeugen lassen.

Wovon ich rede?

Ich habe mir ein Kindl getrunken, am Unkraut ein Kindel gezupft und mir dann bei amazon einen Kindle bestellt.

Zugegeben, der Witz ist nicht besonders aber ich konnte nicht widerstehen!

Aber von vorne:
Ich lese – und zwar viel und meistens elektronisch.

Bislang habe ich immer mein treues kleines Archos 80 G9 als eBookreader benutzt aber da wir ja theoretisch Sommer haben und die Sonne gelegentlich scheint ist ein LC-Display (Oder was auch immer das G9 jetzt genau hat, ist ja auch Hupe) suboptimal – zudem reißt selbst bei ausgeschaltetem WLAN & Co. die Akkulaufzeit im reinen eBookreadereinsatz wirklich niemanden vom Hocker (Und dank meinen minderwertigen motorischen Fähigkeiten hat sich auch mein eBookreadereinsatzverlängerungsgerät (na, ob ich das Wort in diesem Post noch länger kriege? Ich lass’ es lieber gut sein…) zerlegt (Merke: Pflanzt Du Popo auf den Hocker, nimmt’s der Lader gar nicht locker!)Hab’ ich jetzt alle Klammern? Nö, eine fehlt noch!).

ePaper (gemeinhin auch E-Ink genannt) sollte es werden, bezahlbar sollte es sein, möglichst per Mikro-USB Typ B aufgeladen werden, mit meiner via calibre verwalteten Bibliothek zusammenarbeiten und wenn ich meine dreistellige Zahl an Kindle-Büchern auch irgendwie drauf lesen kann wäre das super!

Eine gute Qualität und lange Akkulaufzeit standen auch noch auf der Wunschliste, eine Tastatur wäre nett ist aber nicht unbedingt notwendig – in Bücher rumkritzeln etc. kann ich ja auch am Tablet.

Und da mir amazon ja ein 14-tägiges uneingeschränktes Rückgaberecht bietet war die Entscheidung schnell gefallen: Es wird ein Kindle!

Und zwar in der preiswertesten Variante! Ich brauche an einem eBookreader weder Touch noch 3G oder eine Tastatur.
Das sähe bestimmt anders aus wenn ich kein Tablet hätte an dem ich mal eben schnell in der Kindle-App was notieren könnte oder wenn ich kein Android-Smartphone hätte mit dem ich mal schnell einen Hotspot für den Kindle schalten kann…

Man muss sich halt immer fragen “Was genau brauche ich?” und nicht “Was ist gerade der heiße Scheiss?” – oder auf fachdeutsch “Man sollte eine Bedarfsanalyse durchführen.”.

Naja, ist ja auch egal, jedenfalls habe ich den kleinen Kindle der vierten Generation bestellt, auf die Expresslieferung wissentlich(!) verzichtet und ihn dann nach 3 Tagen auch per DHL geliefert bekommen.

Hier gleich mal ein großes “Thumbs up” an amazon: Die Produktverpackung als Versandverpackung zweitzunutzen UND auf schwachfugige Kunststoffinnenverpackung zu verzichten (Pappe tut’s ja auch) ist  eine verdammt clevere und umweltschonende Idee!

Zur Akkulaufzeit kann ich noch nicht wirklich viel sagen, ich habe den Kindle erst ungefähr 2 Wochen – und die Akkulaufzeit ist ja mit einem Monat angegeben…

Was jetzt die Lesbarkeit von ePaper gegenüber LC-Displays bei direkter Beleuchtung angeht so dürften die folgenden Bilder auch den stärksten Zweifler überzeugen (ich habe die Sonne hier mal mit einem LED Lenser simuliert – die will bei mir in der Ecke gerade nicht wirklich scheinen):

Fazit

Ich bin vom Kindle restlos begeistert – lediglich bei schlechter Aussenbeleuchtung (z.B. abends im Bett oder an schlecht beleuchteten Bahnhöfen an denen man abends/nachts 2 Stunden Aufenthalt hat (Bahn-Rant folgt noch) ziehe ich das hintergrundleuchtete LC-Display vom Tablet vor.

Amazon-Link

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2 Antworten auf “Ihr Kindlelein kommet…”

  1. [...] an amazon Kindle übertragen August 6th, 2012 cyberfux Ich habe ja schon darüber berichtet das ich mir einen amazon Kindle zugelegt habe – wie aber bekomme ich meine hauptsächlich im [...]

  2. [...] habe zwar einen Hardwarekindle aber man hat ja auch nicht immer Lust mehrere Geräte mit sich rum zu schleppen – und vor [...]

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