Android und die Gratiskultur

Wisst Ihr, so sehr ich Android und meine Android-Geräte auch mag, so sehr gehen mir aber etliche Android-Nutzer auf den Sack!

Aber tierisch!

Und ich rede jetzt nicht von den immer schlimmer werdenden Android-Fanboys, die in einigen Bereichen jetzt schon die  Apple-Fanboys in den Schatten stellen, nein!

Ich rede von den “Geiz-ist-Geil”- und “Alle Apps müssen kostenlos sein”- und “Werbung in kostenlosen Apps ist Betrug”-IdiotenNutzern!

Ein Beispiel?


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Ws man jetzt von dem Spiel hält ist erstmal zweitrangig – es ist jedenfalls ein gut gemachtes kostenloses und werbefinanziertes Spielchen!

Mit Betonung auf kostenlos und werbefinanziert!

Und was meint ein IdiotNutzer in seiner Bewertung?

Da sind Ads, also ist die App Muell. Wahrscheinlich muss man fuer die werbefreie Version zahlen. Was fuer ne Abzocke.

Hallo? Geht’s noch?

Das ist doch Klasse – ich habe gerne die Wahl zwischen einer werbefinanzierten kostenlosen und einer werbefreien kostenpflichtigenVersion!

Meistens hole ich mir immer erst die werbefinanzierte um die App zu testen – und wenn sie mir dann gefällt kaufe ich mir die werbefreie Version.

Aber diese  Verallgemeinerung Ads=App ist Müll treibt mich zur Weißglut!

Nach dieser Logik dürfte man weder die Googlesuche noch Googlemail oder irgend einen anderen Googledienst nutzen – Werbefinanzierte Dienste sind mittlerweile die Regel und nicht die Ausnahme, und das ist doch auch gut so!

Und gerade im Bereich der Android-Apps finde ich, dass das doch der beste Motor ist, um mehr und bessere Apps zu entwickeln: Kaum einer will “für umsonst” arbeiten, und wenn eine gute App sich mit Werbeeinblendungen finanziert brauche ich kein Geld auszugeben!

Aber das kann man diesen IdiotenNutzern nicht erklären, die wollen alles kostenlos haben, denn immerhin ist Android ja ein kostenloses Betriebssystem und blablabla!

Klar, man könnte auf werbefinanzierte Apps verzichten, aber dann würde es mehr kostenpflichtige Apps geben – und das wollen diese IdiotenNutzer ja auch nicht, das wäre ja Kapitalismus!

Bei Apple klappt es ja, aber der normale Android-Nutzer sieht eine Bezahl-App wohl als persönlichen Angriff an!

Schade eigentlich, bleibt nur auf ein Umdenken – sowohl der Nutzer wie auch von Google (Bezahlmöglichkeiten) – zu hoffen damit auch im Android Market Premium-Apps landen, die zur Zeit nur für iOS erhältlich sind!

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5 Antworten auf “Android und die Gratiskultur”

  1. Markus sagt:

    Ich bin ehrlich: Ich mag auch keine Apps mit Werbung. Die Ads belegen einfach Platz, der auf den doch recht kleinen Display knapp ist.

    Aber: Für eine gute App zahle ich auch gerne ne Kleinigkeit, um den Entwickler zu unterstützen.

  2. Danke Sascha,

    du sprichst mir aus der Seele. Auch ich rege mich regelmässig über die Kommentare der User auf die wie oben angegeben kommentieren. Noch schlimmer aber sind die, die aus diesem Grund eine schlechte Bewertung abgeben, da sie logischerweise die Gesamtwertung beeinflussen. So werden Apps schlechter gemacht als sie eigentlich sind.

    Und “Ja, Sascha!”. Die Tatsache, dass ich eine App werbefinanziert testen kann, um mich im Anschluss zu entscheiden, ob sie den Kauf wert ist perfekt. Was haben die User daran auszusetzen???? Eine gut programmierte App ist einfach ihr Geld wert! Punkt.

    Ohne diese “Spammer” in Schutz nehmen zu wollen, denke und hoffe ich, dass eben diese User das System einfach nicht verstanden haben.
    Somit betreibst du hier eigentlich Aufklärungsarbeit ;-)

    Alles in allem, Danke Sascha. Ich hätte es nicht schöner formulieren können.

  3. [...] hat sich heute ein wenig über die Gratiskultur von Androidnutzern aufgeregt. Hintergrund des Ganzen war eine schlechte Bewertung eine durchaus gute App, die die [...]

  4. [...] Market ja sowohl kostenlose wie auch kostenpflichtige Apps, dazu hatte ich mich ja schon einmal hier [...]

  5. [...] kaum Einstellmöglichkeiten und blendet zudem auch noch Werbung ein – aber wie ich schon oft genug gesagt habe: Mir ist eine kostenlose Version zum testen lieber als die misslungene [...]

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