Android-x86 3.2 Honeycomb auf Asus EeePC 1005P

Es ist mal wieder so weit, ich habe meinem Netbook ein neues Betriebssystem verpasst!

Diesmal ist es Android 3.2 Honeycomb!

Ja, Ihr habt richtig gehört, das Android-x68 Projekt hat einen ersten RC von Honeycomb für x86-basierte Geräte herausgebracht!

Und zumindest bei mir am Asus EeePC 1005P funktioniert auch fast alles – also zumindest das wichtigste ;-)

Während andere Tester von nicht funktionierenden WLAN-Modulen berichten kann ich problemlos eine Verbindung zum Router und ins Internet herstellen.

Die einzigen Hardwareprobleme habe ich derzeit mit der nichtfunktionierenden Webcam (wen juckt’s?) und – was viel tragischer ist – der nichtfunktionierenden Netbooktastatur!

Interessanterweise funktioniert jedoch eine USB-Tastatur, so dass man zumindest “arbeiten” kann – ein Modul für Hardwaretastaturen ist also vorhanden.

Ich werde mir morgen oder so mal die verschiedenen Konfigurationsdateien vornehmen, eigentlich sollte es nicht ZU schwierig sein die interne Tastatur entsprechend auf ein Fake-USB “umzubiegen”.

Die Installation ist kinderleicht:

  1. ISO hier herunterladen
  2. Universal USB Installer hier herunterladen (unter Linux nimmt man UNetbootin – unter Windows taugt der leider derzeit nichts)
  3. ISO auf einen USB-Stick befördern lassen
  4. Installation starten
  5. Fertig!

Alles weitere funktioniert OTB, sogar die Google Apps sind bereits vorinstalliert!

Und da schon die ersten Fragen bezüglich der Performance aufgekommen sind:

Ich habe selten einen RC gesehen, der so sauber läuft!

Da ruckelt nichts – wie das allerdings an einem “serienmäßigen” Netbook mit einem GB RAM aussieht kann ich nicht beurteilen, ich verpflanze ja immer direkt einen 2 GB Riegel ins Netbook ;-)

Screenshots

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25 Antworten auf “Android-x86 3.2 Honeycomb auf Asus EeePC 1005P”

  1. Mach Dir mal wegen dem RAM keine Sorgen. Honeycomb ist flüssig lauffähig mit 512MB RAM, alles was drüber ist, ist gut und sinnvoll, aber nicht zwingend notwendig.

    • cyberfux sagt:

      Sorgen würde ich nicht sagen, aber man sollte es wenigstens ansprechen – immerhin ist die x86-Architektur im direkten Vergleich zu ARM-Prozessoren eher verschwenderisch angelegt.

      • cleaner sagt:

        bzgl. “immerhin ist die x86-Architektur im direkten Vergleich zu ARM-Prozessoren eher verschwenderisch angelegt”

        Ich weiss nicht, was jetzt genau bei der x86 Architektur gegenüber ARM verschwenderisch ist.

        ARM ist eine RISC Architektur und x86 ist eine CISC. Bei RISC sind alle Datenworte auf eine feste Wortbreite z.bsp. 32bit ausgerichtet und alle CPU Befehle ebenfalls auf ein 32bit Wort bzw. ein vielfaches von 32bit Worten ausgerichtet.
        CISC Befehle dagegen haben flexible Länge mit einem Vielfachen von 8bit Worten. Daher koennen CISC basierende Programme sowohl laenger als auch kuerzer sein als RISC basierende Programme. Hier laesst sich also keine klare Aussage treffen.
        Ebenso ist ein CISC Prozessor im Gegensatz zu RISC nicht auf 64 bzw. 32Bit Operationen eingeschränkt sondern kann auch einzel Byte bzw. 16Bit Word Zugriffe durchführen. Dadurch ist es im Prinzip möglich eine sparsamere Speicherbelegung zu realisieren, da die Speicherverwaltung nicht gezwungen ist, wie bei RISC alles auf 32Bit auszurichten und weniger “Loecher” ungenutzten Speicher entstehen. Allerdings sind Speicherzugriffe auf 32bit ausgerichtete Adressen i.d.R. bei einer CISC CPU schneller als nicht ausgerichtete. Deswegen werden Programme nicht selten so kompiliert, dass Daten auf 32Bit ausgerichtet positioniert werden, selbst wenn nicht alle 32Bit (4byte) gebraucht werden. Wodurch auch hier wieder keine klare Aussage getroffen werden kann.

        ich hab anhand meiner Sichtweise versucht darzulegen, dass es man nicht die Prozessorarchitektur als klar “verschwenderisch” brandmarken kann.
        Andere Einflussfaktoren haben meiner Meinung nach viel mehr Gewicht, wie z.Bsp. die verwendeten Software (Kompiler, Betriebssystem und Applikation).

  2. [...] hau den Artikel mal ungetestet raus, aber nach dem Bericht von Sascha läuft Android 3.2 Honeycomb mehr oder weniger rund auf einem eeePC [...]

  3. Matthias sagt:

    Danke für den Link, das werde ich gleich auch mal testen.

  4. Ben sagt:

    Moin! Sag mal, kann man das auch in einer VM laufen lassen? Wäre cool, um das System ein bisschen kennenzulernen.

  5. [...] derzeit wohl beste Twitterclient für Honeycomb-Tablets (bzw. für ein Honeycomb-Netbook in meinem Fall [...]

  6. [...] auf dem 10.1″ Display eines gängigen Tablets (ok, bei mir ist es wie schon gesagt ein Netbook) kann man, wie ich zu wagen behaupte, sogar längere Artikel schreiben OHNE sich vorher [...]

  7. Dj EKI sagt:

    Auf dem Asus eee 1000HE funktioniert auch alles einwandfrei, leider nur die selben Fehler. Ich möchte doch so gern die Tastatur benutzen können. Und irgendwie muss doch die Einstellung zu finden sein, womit man auch die Maus richtig nutzen kann, denn auf version 2.2 für eee PC funktioniert das einwandfrei, wie zb 2 bis 3 Finge benutzen zu können.

  8. [...] finden Sie hier eine englischsprachige Anleitung, die die Installation in Virtualbox zeigt. Hier ist auch noch eine kurze deutschsprachige Anleitung zu [...]

  9. [...] (z. B. bei der Google-Suche) angeklickt wird, erscheint die Android Bildschirmtastatur zur Eingabe. Hier gibt es aber den Hinweis, dass eine USB-Tastatur auf einem Eee PC 105 erkannt wurde. Ich habe mal [...]

  10. [...] ich hatte ja schon in meinem ersten Bericht über Honeycomb am Netbook darüber berichtet, dass es vermutlich nur an einer Konfigurationsdatei liegt, dass die interne Tastatur nicht [...]

  11. Tim sagt:

    Hallo!
    Ich nutze einen Acer 1825PTZ mit Windows 7 und möchte endlich auch in den Genuß von Android kommen!
    Ich komme egal ob booten ohne Installation oder mit Installation nicht über den Punkt hinaus “WARNING an unknown tablet, an unknown model”
    Das an sich soll ja nichts außergewöhnliches sein. Direkt danach kommt ein schwarzer Bildschirm, oben links ein weißer Unterstrich. Von dort aus passiert weiter nichts…
    Hat jemand irgendeine Ahnung was da los ist?

    1000 Dank!!

  12. Toby sagt:

    habe gerade honeycomb auf meinem dell duo zum laufen gebracht und ueber deine anleitung auch die tastatur aktiviert. leider funktioniert bei mir der touchscreen nicht richtig. man koennte ihn als ein riesiges trackpad bezeichnen… irgendeine chance ihn unter dieser version gescheit zum laufen zu bringen?

    • cyberfux sagt:

      Anscheinend geht das derzeit nicht anders mit dem Touchscreen – eine neue Version ist auch noch nciht veröffentlicht worden, schade eigentlich…

      Die Version ist halt für das Tega2 entwickelt…

      • Toby sagt:

        ah oke, schade, dass das bei allen so ist, dachte vllt gäb es da ein paar kniffe…
        naja, dann hoffen wir eben mal, dass bald ein update rauskommt. wobei die android-x86 seite sich gerade ja sehr still verhält. die hatten das honeycomb.iso nicht mal in den offiziellen news gepostet, bin nur durch google darauf aufmerksam geworden.

        an sich finde ich die version wirklich schon sehr schnell, das beste ist aber, dass (jedenfalls bei den getesteten) alle apps aus dem market zu funktionieren scheinen, was im vgl. zu den älteren versionen ja ein riesen fortschritt wäre.

  13. [...] In 10″ habe ich ein Netbook auf dem relativ problemlos Android-x86 Honeycomb läuft (ich berichtete), da lag es nahe mir etwas in handlichen 7″ [...]

  14. Cyberfighter sagt:

    Hallo, hab auch diese Version auf meinen Acer 1825 PTZ. Ich hab nur ein Problem das die Android Tastatur (Bildschirmtastatur) gar nicht geht. Die normale Hardwaretastatur geht ohne Probleme.
    Allerdings will ich ja wenn ich den Monitor drehe auch was eingeben können und würd da gern mit ner Bildschirmtastatur arbeiten. Weiß da jemand wie man die immer einschalten kann? Das die ständig sichtbar ist wenn sie benötigit wird? Wäre super.

  15. [...] wollte ich an dieser Stelle wie schon bei Android-x86 3.1 Honeycomb eine Anleitung verfassen, wie man Android-x86 4.0.3 ICS auf ein Netbook installiert, aber der [...]

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